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20.04.2013
Verein
Jahreshaupt- und Dienstversammlung 2013

Feuerwehr Mitterdorf blickte auf ereignisreiches Jahr zurück

– Gottesdienst mit Fahnenweihe

 

Mitterdorf (fh). Zur Jahreshaupt- und Dienstversammlung der Feuerwehr Mitterdorf durfte
1. Vorstand Johann Kling neben den erschienenen Mitgliedern auch Bürgermeister Franz Reichold und stv. Bürgermeister Alfred Wittmann sowie Kreisrat Gerhard Weiherer und die anwesenden Stadträte im Gasthaus Hecht begrüßen. Ein Willkommensgruß galt auch den Ehrenmitgliedern Wolfgang Hornauer und Georg Schmidbauer sowie den Vertretern der Feuerwehrführung, KBI Alfons Janker und KJFW u. KBM Florian Hierl. Der Versammlung vorgezogen wurde der Gottesdienst für die zu Ehren der verstorbenen Mitglieder in der Wallfahrtskirche Heilbrünnl. Ein besonderer Dank gilt herbei dem ehemaligen Stadtpfarrer, Pfarrer i. R. Josef Amberger.

Die Feuerwehr Mitterdorf zählt derzeit 442 Mitglieder, so dass die Mitgliederzahl konstant geblieben ist. Leider musste man auch zwei Kameraden zu Grabe geleiten. Zu Ehren der verstorbenen Kameraden wurde eine Gedenkminute eingelegt. Neben den eigenen Veranstaltungen wie Christbaumversteigerung, Feuerwehrball, Sommernachtsfest und Kameradschaftsabend, besuchte man eine Reihe von Veranstaltungen der Nachbarvereine. An vielen gesellschaftlichen, kulturellen, kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen hat man sich beteiligt.

Vorstand Johann Kling sprach in diesem Zusammenhang auch an, dass der eigene Feuerwehrball wieder gut besucht war und man war sehr zufrieden. Besonders freute man sich über die 20 Einmarschpaare.

Viele tragische Unfälle und ein größerer Brand

Erster Kommandant Johann Zollner berichtete von 47 geleisteten Einsätzen bei denen man an die 650 Einsatzstunden erbrachte. Diese gliedern sich in 5 Brände, 23 Technische Hilfeleistungen, 12 Fehlalarme, zwei Sicherheitswachen und fünf sonstige Einsätze. Im Durchschnitt waren es 14 Dienstleistende pro alarmierten Einsatz und darauf kann man aufbauen, so Zollner. Derzeit leisten 36 Aktive, darunter auch vier weibliche, eine gute Arbeit in der Feuerwehr. Anhand einer Fotopräsentation wurden ein paar Einsatzgeschehnisse aufgezeigt. An Übungen nannte Zollner die Zugübung in Hinterhaunried. Auch Übungen größeren Umfangs, wie zum Beispiel die Atemschutzübung im ehem. Gasthaus Miethaner in Wetterfeld oder auch die Großübung im City-Hotel Roding im Rahmen der Aktionswoche wurden abgearbeitet. Viele Kameradinnen und Kameraden absolvierten verschiedenste Lehrgänge und Fortbildungen auf Inspektionsebene oder besuchen weiterführende Lehrgänge an einer Staatlichen Feuerwehrschule.

Die Zusammenarbeit zwischen aktiver Wehr und dem Feuerwehrverein funktioniere einwandfrei und so kann man immer auf die Unterstützung bauen. Das Leistungsabzeichen „Die Gruppe im Löscheinsatz“ wurde ebenso ausgebildet. In diesem Jahr sind es wieder mehrere Gruppen, sowohl in der „Gruppe im Löscheinsatz“ als auch beim „Hilfeleistungseinsatz“. Zollner dankte in seinen Schlussworten für die sehr gute und enge Zusammenarbeit mit der Stadt Roding, dem Stadtrat sowie der Feuerwehrführung des Landkreises Cham. Auch dankte er den umliegenden Feuerwehren und weiteren Hilfsorganisationen wie Polizei, BRK und THW für die Zusammenarbeit bei den Einsätzen. Ein besonderer Dank galt der Vorstandschaft und natürlich der gesamten Mannschaft für die sehr gut geleistete Arbeit im vergangenen Einsatzjahr.

Atemschutzwart und stellvertretender Kommandant Michael Bräu berichtete darüber, dass die Feuerwehr Mitterdorf derzeit über 13 gut ausgebildete Atemschutzgeräteträger verfüge, darunter auch zwei Frauen. Den Lehrgang Atemschutzgeräteträger legte Michael Bräu jun. und Robert Schreiner erfolgreich ab. Die Atemschutzgeräteträger wurden glücklicherweise bei den Bränden und Einsätzen nur leicht gefordert. Weiter ging er kurz auf die bereits erwähnten Übungen ein, bei denen auch die Mitterdorfer Atemschutzgeräteträger eingesetzt wurden und teilte anstehende Termine für dieses Jahr mit.

Insgesamt zehn Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren, 4 Mädchen und 6 Jungen, gehören zur Jugendgruppe der Feuerwehr Mitterdorf. Verschiedene gesellschaftliche Aktivitäten und auch die Teilnahme an der Abnahme Jugendflamme und am Wissenstest wurden dargestellt. Ebenso tatkräftig unterstützte die Jugendgruppe bei der letztjährigen Altkleidersammlung. Ausbilden ließen sich die Jugendlichen unter anderem beim Truppmann- und Funklehrgang auf Inspektionsebene. In diesem Jahr möchte man die Deutsche Jugendleistungsspange in Rettenbach ablegen. Die Jugendführung bedankte sich bei allen, die sich für die Belange der Jugend einsetzen.

Kassier Walter Fischer konnte einen positiven Kassenbericht verkünden. Ihm wurde durch die Kassenprüfer Alfred Wittmann und Gerhard Weiherer eine überaus genaue und saubere Kassenführung bestätigt.

Feuerwehr mit Zielen und Erfahrungen

Bürgermeister Franz Reichold gratulierte zu Beginn zur Fahnenweihe und dem gemachten Schritt, die Traditionen auch weiter aufrecht zu erhalten. Die Feuerwehr Mitterdorf hat Ziele und ist daraufhingehend auch in vielen Bereichen entsprechend ausgebildet. Das Angebot an gesellschaftlichen Unternehmungen des Feuerwehrvereins ist umfangreich und zeigt von gut funktionierender Vereinsarbeit. Die Gegenbesuche und Besuche anderer Veranstaltungen fördern die Kameradschaft so Reichold. Die Feuerwehr Mitterdorf ist ein sehr großer Aktivposten, dies zeige auch die Einsatzstatistik im Vergleich mit den Gesamtzahlen aus dem Inspektionsbereich. Eine konstant starke Mitgliederzahl lässt das Stadtoberhaupt guter Hoffnung sein. Die Einsätze erfordern viel Personal und viel Ausbildung. Hier in Mitterdorf ist man noch in einer guten Situation, auch bei ungünstigen Tageszeiten ausreichend Personal stellen zu können. Die Anforderungen an die Feuerwehr werden immer umfangreicher. Aber Fehlalarme müssen mit abgearbeitet werden. Reichold dankte allen aktiven Feuerwehrdienstleistenden für ihren Dienst im Ehrenamt. Den Atemschutzgeräteträgern zollte er großen Respekt, muss man doch mit jeder Herausforderung und auch seiner eigenen Angst im Einsatz umgehen können. Die Jugendarbeit muss weiter forciert werden, damit die Jugend in den Verein mit eingebunden wird. Weiter dankte Reichold der Feuerwehr Mitterdorf für die gute Kooperation bei der Beschaffung von Einsatzmitteln und wünschte ein „Glück auf“.

 

Kreisbrandinspektor Alfons Janker überbrachte auch die Grüße von KBR Johann Weber und KBM Hubert Hofweber. Er möchte die Wichtigkeit der Feuerwehr Mitterdorf in den Vordergrund stellen, so Janker. Eine der mitgliederstärksten Wehren im KBI-Bereich, die insgesamt 47 Einsätze abzuarbeiten hatte. Glücklich schätzen kann man sich mit der Zahl der aktiven Kameraden, gerade bei ungünstigen Einsatzzeiten. KBI Janker dankte den Kameraden der Feuerwehr Mitterdorf für die Unterstützung bei der Vorbereitung von Übungen und Ausbildungen sowie bei der Abhaltung des Truppmannlehrgangs, welcher ja in Mitterdorf stattfindet. Die Jugendwartinnen machen eine sehr gute Arbeit. Vorbildlich ist die Tatsache, dass man Jahr für Jahr auch Leistungsprüfungen absolvieren kann. Auch das gesellschaftliche Leben in Mitterdorf wird durch die Feuerwehr erweckt. Janker teilte anschließend noch mit, dass der Inspektionsbereich Roding drei Rettungspuppen für Atemschutzübungen oder Übungen zur Hilfeleistung beschafft habe. Noch ausstehend ist die Beschaffung eines Fire-Trainers für Feuerlöschübungen. Kurz ging er auch auf die neulich stattgefundene Schulung zum Thema „Atemschutzsammelstelle“ ein. Jede Feuerwehr mit Atemschutz im Inspektionsbereich hat einen entsprechenden Ausrüstungskoffer und das Konzept erhalten.

Es folgte eine kurze Vorschau zum geplanten Vereinsausflug. Dieser führt die Feuerwehr Mitterdorf vom 03. bis 06. Oktober nach Lienz in Osttirol. Derzeit wird das vollständige Programm erarbeitet und nach Fertigstellung an die Mitglieder ausgegeben. Anmeldungen können bereits an die Feuerwehr gerichtet werden.

Nach einer kurzen Vorschau über die anstehenden Veranstaltungen, dankte Vorstand Johann Kling der Vorstandschaft für den Zusammenhalt und die effektive Arbeit, den Mitglieder für das Vertrauen in die Feuerwehr Mitterdorf, der Geschäftswelt in Mitterdorf und Roding sowie der Stadt Roding mit ihren Stadträten und den Landkreisführungskräften für die Unterstützung und schloss mit dem Worten „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ die Versammlung.

Restaurierte Fahne erhielt kirchlichen Segen

Im Verlauf des Gottesdienstes zu Ehren der verstorbenen Vereinsmitglieder erhielt auch die neu aufgestellte und restaurierte Vereinsfahne der Feuerwehr Mitterdorf ihren kirchlichen Segen. Pfarrer i. R. Josef Amberger bat um den Segen und auch darum, dass alle, die diesem Zeichen folgen, zu einer Gemeinschaft des Friedens und der Hilfsbereitschaft zusammenfinden und zusammengeschlossen werden. „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ so der Leitspruch der Feuerwehr, dem man auch treu folgen solle zum Schutze der Bevölkerung. Nach diesen Worten weihte der ehemalige Stadtpfarrer von Roding die Vereinsfahne. Die Fahne soll der Feuerwehr stets ein Begleiter sein und sie beschützen.