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27.09.2019
Verein, Feuerwehr-Ausflug
2019: Kaprun (Österreich)

Mitterdorf/Kaprun. Der dreitägige Vereinsausflug vom 27. September bis 29. September führte unsere Feuerwehr in die Region Zell am See-Kaprun. Mit 52 Teilnehmern startete man am Freitag früh morgens mit den Rodinger Verkehrsbetrieben und Busfahrer Edi Spießl. Die erste Station war der Ort St. Wolfgang am Wolfgangsee im Salzkammergut. Nach einem Zwischenhalt mit Brotzeit erreichte man gut gelaunt und gestärkt, bei sehr gutem Wetter, den am See gelegenen Ort. Das „Weiße Rössl“ war Ort der Handlung aus dem Singspiel „Im Weißen Rössl“ und machte den Ort St. Wolfgang bekannt. Man spazierte gemütlich durch den Ort bzw. am See entlang, besichtigte die Sehenswürdigkeiten des Ortes und ließ sich für ein Mittagessen oder einen Kaffee in einem der zahlreichen Wirts- und Kaffeehäuser nieder. Am frühen Nachmittag erreichte man dann das eigentliche Ziel der Reise: den Ort Kaprun. Angekommen im 4-Sterne Hotel „Tauernhof Kaprun“ wurden die Zimmer bezogen und das Hotel sowie der Ort erkundet. Ein besonderes Highlight erwartete nach dem Abendmenü die Teilnehmer. Die „Sagenhafte Nacht des Wassers“ führte die Teilnehmer bei Einbruch der Dunkelheit durch die Sigmund-Thun-Klamm am Rande von Kaprun. Ein schönes Zusammenspiel von Licht und Wasser, hinterlegt mit Musik, konnte hier bestaunt werden. Mit einer kompetenten Führerin ging es durch die Klamm entlang steiler Felswände, über Wege und Treppen, unter denen das Wasser in die Tiefe stürzte, hinauf bis zum Klammsee. Zwischendurch wurde über die Geschichte sowie über die Entstehung und vor allem den aufwendigen Unterhalt der Klamm berichtet. Mit Fackeln ging es über einen Forstweg bergab zurück zum Ausgangspunkt. Die gewonnen Eindrücke ließ man dann noch spät abends in der Hotelbar Revue passieren. Am Samstagmorgen schien es das Wetter nicht so gut mit den Mitterdorfern zu meinen. So entschloss man sich kurzerhand das Programm zu ändern und besuchte vorweg die „NationalparkWelten“ in Mittersill. Die 1.800 m² große alpine Erlebniswelt über drei Ebenen bot einzigartige Einblicke in den Nationalpark Hohe Tauern als Lebensraum. Das Wetter zeigte sich nun versöhnlich und so führte der Weg weiter nach zu den „Krimmler Wasserfällen“. Die Krimmler Wasserfälle sind mit einer gesamten Fallhöhe von 385 m die höchsten Wasserfälle Österreichs. Die Teilnehmer erwanderten auf dem eigens dafür geschaffenen Wasserfallweg die einzelnen Fallstufen und Aussichtspunkte und kehrten in den am Weg gelegenen Gasthäusern gemütlich ein. Am Fuße des Wasserfalls liegen die „WasserWelten Krimml“, ein modernes Erlebniszentrum rund um das Thema „Wasser“. Am späteren Nachmittag gab es dann ausreichend Zeit, den großzügigen Wellnessbereich im Hotel zu genießen oder aber auch Kaprum weiter zu erkunden sowie der in auch Mitterdorf wohnenden Familie Schmidbauer, die in Kaprun eine Pension betreibt, einen Besuch abzustatten. Nach dem schmackhaften Abendmenü wurde dieser Tag bei einem oder mehreren Getränken in der Hotelbar beschlossen. Die jüngere Truppe machte sich auf, um auch die umliegenden Bars und Szenekneipen zu erkunden. Nach einem ausgiebigen Frühstück am Sonntag verabschiedete man sich von den Hotelbetreibern und machte sich auf den Heimweg. Bei herrlichem Wetter ging es über den Pass Thurn und durch die Kitzbüheler Alpen durch die beeindruckende Landschaft der Berge vorbei am Wilden Kaiser nach Kufstein. Hier erklommen die Ausflügler die Festung Kufstein, das Wahrzeichen der besungenen „Perle Tirols“. Im Jahre 1205 wurde die Festung Kufstein erstmals urkundlich erwähnt. Sie war Schauplatz zahlreicher kriegerischer Auseinandersetzungen und heiß umkämpftes Objekt zwischen Bayern und Tirol. Mit einer Führung ging es mit einem Schrägaufzug in den Innenbereich der Festung sowie durch Geheimgänge und gut befestigte Wege durch das gesamte Festungsgelände mit gut 24.000 m² Fläche. Eine Besonderheit ist die Heldenorgel im Bürgerturm. Diese ist die größte Freiorgel der Welt. Ihr Spiel erklingt täglich in Erinnerung aller Opfer kriegerischer Auseinandersetzungen und mahnt zum Frieden in der Welt. Die verbleibende Zeit zur Abreise stand zur freien Verfügung und wurde zu einem Spaziergang durch die Altstadt und die Gassen der Stadt Kufstein genutzt. Die Rückfahrt führte fast Stau frei vorbei an München und so erreichte man am Abend wieder das Feuerwehrgerätehaus Mitterdorf. Zufrieden mit dem Ausflug waren nicht nur die Organisatoren, sondern auch die Teilnehmer dankten es mit Applaus. Dem Busfahrer Edi Spießl dankte die gesamte Mannschaft für das sichere Chauffieren der Reisegruppe. Die Planungen für den nächsten Ausflug laufen bereits seit kurzer Zeit. Reisetermin und -ziel stehen vorbehaltlich der weiterführenden Planungen auch schon fest.

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