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01.09.2017
Feuerwehr-Ausflug, Verein
2017: Bad Kleinkirchheim, Kärnten (Österreich)

Feuerwehr Mitterdorf trotzte in Kärnten dem Wetter
Trotz Regen beste Stimmung viele interessante Eindrücke

Mitterdorf. (fh) Den widrigen Wetterverhältnissen trotzte die Feuerwehr Mitterdorf bei ihrem diesjährigen Ausflug nach Österreich, Bundesland Kärnten. Vergangenen Freitag startete der Bus der Rodinger Verkehrsbetriebe mit Fahrer Edi Spießl in Mitterdorf. Mit einer kurzen Frühstücks- und Brotzeitpause am Rastplatz Walserberg führte die Reise weiter bis nach Rennweg am Katschberg. Abseits der Autobahn ging es nun nach Innerkrems, der Einfahrt in die Nockalmstraße. Die Nockalmstraße hat eine Länge von 35 km und führt mit sanfter Steigung mit 52 Kehren durch den Biosphärenpark Nockberge. Am höchsten Punkt der Nockalmstraße, der sog. Eisentalhöhe auf 2.042 m, machte man kurz Halt. Leider war der Panoramablick durch das trübe und regnerische Wetter sehr eingeschränkt, was aber der guten Stimmung keinen Abbruch tat. Von nun an ging es bergab bis zur Ebene Reichenau und weiter auf direktem Weg nach Bad Kleinkirchheim, dem Zielort des diesjährigen Ausflugs. So erreichte man bereits am frühen Nachmittag das 4-Sterne Harmony´s Hotel Prägant. Nach der Zimmerverteilung gab es für alle Ausflügler Kaffee und Kuchen im Hotel und bald darauf erkundete man den Ort oder ruhte sich im großzügig angelegten Wellnessbereich von der Anreise aus. Abends fand man sich zum gemeinsamen Abendessen zusammen und konnte das Fünf-Gänge-Menü genießen. Gemütlich ließ man den ersten Tag der Reise ausklingen. Nach einem ausgiebigen Frühstück machte man sich am Samstag auf den Weg an den Wörthersee, genauer gesagt zuerst nach Keutschach. Hier war es geplant den „Pyramidenkogel“ zu erklimmen. Dieser ist auf einer Höhe von 920 m der höchst gelegene Holzaussichtsturm weltweit. Man hätte einen wunderbaren Rundblick über Kärnten und die Seenlandschaft. Leider spielte das Wetter nicht mit und so musste man sich mit einem Blick vom Parkplatz aus hinunter über den Wörthersee zufrieden geben. Auf dem Bildschirm der Webcam auf der Aussichtsplattform war durch den Nebel nicht viel zu erblicken. Man machte also wieder kehrt und fuhr zurück nach Klagenfurt. Hier stand die Besichtigung der Miniaturwelt „MINIMUNDUS“ auf dem Programm. Mit Modellen von allen Kontinenten hat man auf 26.000 m² Parklandschaft die Welt im Miniaturformat geschaffen. Im Maßstab 1:25 wurden die schönsten Bauwerke nach Originalplänen und mit Originalmaterialien wie Marmor, Sandstein oder Lavabasalt bis ins kleinste Detail nachgebaut. Insgesamt 156 Modelle von Bauwerken, Zügen und Schiffen laden ein zur Weltreise durch einen Park, der mit bis zu 15.000 Blumen und 40 verschiedenen Palmen- und Kakteenarten die Besucher erfreut. Das Wetter hielt stand und so konnte man „trocken“ den Park genießen und erkunden. Kurz überlegte man, ob man aufgrund der Witterung nochmals zum „Pyramidenkogel“ fahren sollte. Da sich der Himmel aber wieder mit Wolken zugezogen hat, fuhr man entlang des Millstätter Sees zurück ins Hotel. Eine kleine Gruppe nutzte die Zeit, um mit der Kaiserburgbahn bis zur Mittelstation auf einer Höhe von circa 1.400 Meter zu fahren. Hier ließ man sich nach einem kurzen Spaziergang in einer Hütte zur Einkehr nieder. Viele nutzten sogleich die Gelegenheit, um den regnerischen Tag bei einer Runde im Hallenbad sowie in der Sauna oder im Dampfbad zu genießen. Abends gab es beim Kärntner Themenabend wieder ein Fünf-Gang-Menü mit regionalen Köstlichkeiten. Ein Alleinunterhalter begleitete das Abendessen und wurde von Beginn an stimmgewaltig und auch musikalisch von den Mitterdorfer Feuerwehrkameradinnen und -kameraden unterstützt. Die Stimmung war prächtig und ausgelassen und junge und ältere musikalische Talente übten sich am „Waschbrett mit Schellen“ zur Begleitung des Alleinunterhalters „Beppe“. So wurde noch lang in die Nacht hinein ausgelassen gesungen, geschunkelt und gelacht. Am Sonntag war es dann nach dem Frühstück wieder an der Zeit, die Koffer zu verladen und Abschied zu nehmen. Die Heimreise führte zunächst nach Hallstatt im Salzkammergut. Hier angekommen machte man sich auf, die Salzwelten zu erkunden. Mit der Panoramabahn ging es hinauf auf den Berg, indem ein Teil als Schaubergwerk für Besucher freigegeben ist. Eingekleidet mit „Bergmannskluft“ ging es im Gänsemarsch hinein in das Innere des Berges. Eng und dunkel war es in den Stollen und Gängen. Um die jeweiligen Ebenen zu erreichen ging es über Bergmannsrutschen, eine mit einer Länge von 64 Metern, tiefer hinein und hinunter in das Innere des Berges. Erklärt wurden in Wort und Ton die Entstehungsgeschichte des Salzes und des Bergbaus sowie auch die Gewinnung des „weißen Goldes“. Mit moderner Multimediatechnik wurde die spannende Geschichte des Salzabbaus von der Jungsteinzeit bis zum heutigen High-Tech Bergbau erläutert. Zum Ende der Besichtigung ging es mit der Grubenbahn in einer rasanten Fahrt wieder hinaus aus dem Berg ins Freie. Den Rest des frühen Nachmittags bis zur Abfahrt konnte zur freien Verfügung genutzt werden. Das Wetter wurde besser, zumindest ohne Regen, und so ließ es sich in Hallstatt doch auch gut verweilen. Mit einem Zwischenhalt am Rastplatz Aistersheim erreichte die Reisegesellschaft am späten Abend wieder das Mitterdorfer Feuerwehrgerätehaus. Der Dank galt allen Teilnehmern, vor allem Busfahrer Edi Spießl, der die Mitterdorfer sicher chauffiert hatte. Aber auch dem Organisationsteam der Mitterdorfer Wehr galt der Applaus für diesen wieder einmal schönen und gelungenen Ausflug.