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30.04.2015
Aktive Mannschaft
Zugübung Kalksteinwerk Kellermeier

Brand Siloanlage droht auf Nebengebäude überzugreifen – mehrere Personen vermisst

So das Alarmstichwort für die am vergangenen Donnerstag stattgefundene Gemeinschaftsübung der Feuerwehren Altenkreith, Mitterdorf, Regenpeilstein, Wiesing und Ziehring.

Das Brandobjekt befand sich auf dem Gelände der ehemaligen Kalksandsteinfabrik Kellermeier im Ortsteil Roding am Bahnhof. In kurzen Zeitabständen trafen die Feuerwehren an der Einsatzstelle ein. Die Aufgaben wurden klar zugewiesen und so wusste jede Feuer-wehr mit ihrer Mannschaft was zu tun ist.

Die ersteintreffende Feuerwehr Mitterdorf übernahm den Erstangriff unter Atemschutz und stellte sogleich die Brandbekämpfung über den vorhandenen Überflurhydranten sicher. Kurz darauf traf die Feuerwehr Altenkreith ein, welche ebenfalls unter Atemschutz zur Brandbekämpfung und Personensuche in den engen Silobau vordrang.

Die Feuerwehr Ziehring nahm den vorhandenen Unterflurhydranten im Pfarrheideweg in Betrieb und sicherte somit die Löschwasserzufuhr für das Löschgruppen-fahrzeug der Feuerwehr Altenkreith. Die Feuerwehren Wiesing und Regenpeilstein übernahmen den Aufbau einer ca. 250 Meter langen Löschwasserleitung. Die Wiesinger setzten dabei ihre Tragkraftspritze am nahe gelegenen Bach ein und verlegten die B-Schlauchleitung bis kurz vor die zugewiesene Einsatzstelle.

Hier übernahm die Feuerwehr Regenpeilstein die direkte Brandbekämpfung mit zwei weiteren C-Leitungen. Somit entstand von jeder Seite eine Riegelstellung, um benachbarte Gebäude zu schützen und den eigentlichen Brandherd einzudämmen.

Die eingesetzten Atemschutzgeräteträger der Wehren Mitterdorf und Altenkreith hatten viel zu tun, waren doch fünf verletzte Personen aus dem Innenbereich der Silos ins Freie zu bringen. Dabei mussten sich die Kameraden erst einen Zugang verschaffen, der mit verschiedensten Baumaterialien verbarrikadiert war. Zudem waren im Gefahrenbereich Gasflaschen gelagert, welche gekühlt und in Sicherheit gebracht werden mussten. Eingerichtet wurden auch ein zentraler Sammelpunkt zur Erstversorgung der Verletzten sowie eine zentrale Atemschutzüberwachung, an der alle Trupps registriert wurden.

Zugführer Johann Zollner hatte das betreffende Objekt auserwählt und die Eigentümerin Christa Kellermeier hat sofort ihre Zustimmung erteilt und Unterstützung zugesagt. Dafür galt ihr bei der Abschlussbesprechung im Feuerwehrgerätehaus Mitterdorf ein besonderer Dank. Zugführer Johann Zollner dankte allen Feuerwehren für die Teilnahme an der Übung. Es war damit seine letzte Übung als aktiver Zugführer der Wehren Mitterdorf, Regenpeilstein, Wiesing und Ziehring. Erweitert wurde dieser Kreis um die Feuerwehr Altenkreith, da es auch im Ernstfall zur Zusammenarbeit kommen wird. Johann Zollner ging kurz auf die festgehaltenen Zeiten ein und konnte feststellen, dass die eingesetzten Wehren zügig ihre Aufgaben abgearbeitet haben. Bereits nach zehn Minuten nach Eintreffen, hießt es an allen Rohren „Wasser marsch“.

Der Kommandant der Feuerwehr Mitterdorf, Florian Hierl dankte den Kameraden der eigenen Wehr für die Unterstützung bei der Planung dieser Übung und vor allem auch den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr, welche sich als „Verletzte“ zur Verfügung gestellt haben. Weiter dankte er dem Zugführer Johann Zollner für die Festlegung des Übungsobjektes sowie den vielen Kameradinnen und Kameraden für die gute Zusammenarbeit und den sehr guten Übungsverlauf.

Kreisbrandmeister Hubert Hofweber war sehr angetan von dieser Übung, die bis ins Detail ausgearbeitet wurde. Vor allem die ruhige und überlegte Arbeit der Einsatzkräfte begeisterte und so konnte das Einsatzziel schnell erreicht werden. Es war ein hervorragendes Miteinander, so Hofweber. Auch künftig sollte man die genannten „Zugübungen“ mehr als Gemeinschaftsübungen auslegen und planen, so dass auch weitere Feuerwehren hinzugezogen werden können. Sein Dank galt ebenso der Familie Kellermeier für die Bereitstellung des Übungsobjektes. Ein großes Dankeschön galt dem Zugführer Johann Zollner, der nach 15 Jahren diese Führungsfunktion abgeben wird.

Eine Überraschung hatten noch die Kommandanten der Wehren Regenpeilstein, Wiesing und Ziehring für den scheidenden Zugführer Johann Zollner parat. Andreas Weindler dankte ihm im Namen der Kommandanten und der anwesenden Kameradinnen und Kameraden für die Funktion als Zugführer und die immer kameradschaftliche Umgangsweise. Seit 15 Jahren hat Johann Zollner diese Funktion als Zugführer des „Zuges Mitterdorf“ ausgeführt und hier stets eine tolle Arbeit geleistet. Als Dank wurde ihm ein kleines „Löschmittel“ überreicht. Auch der stellvertretende Kommandant der Patenwehr Altenkreith dankte Johann Zollner, der ja auch das Amt des Kommandanten der Mitterdorf Wehr abgegeben hatte, für die Zusammenarbeit in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten und überreichte ebenso ein kleines Präsent im Namen der Feuerwehr Altenkreith. Im Anschluss lud Johann Zollner alle Beteiligten zu einer Brotzeit ein und dankte nochmals Allen für Ihre Teilnahme und die Unterstützung und gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren.

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